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Geschichte

Der Name unserer Schule

Johannes Schwennesen war 1906 Rektor der Schule und führte die Einrichtung lange Jahre mit viel pädagogischem Geschick und menschlicher Ausstrahlung.

 

 

                                                                  Johannes Schwennesen

 

Johannes Schwennesen (1876 – 1951) kam als Junglehrer an die Esinger Volksschule, die damals noch im Alten Schulweg lag. Er arbeitete zunächst als zweiter Lehrer, danach als Hauptlehrer an der Esinger Schule.


Die beengten Verhältnisse im alten, baufälligen Schulhaus und die Tatsache, dass die nächste Kirche in Rellingen lag, bewogen die Verantwortlichen, einen Neubau zu errichten, der sowohl einen Kirchenraum als auch ein Schulgebäude umfassen sollte.

 

Am 23.4.1906 wurde die Schule an der Esinger Straße eingeweiht. Johannes Schwennesen, der nun auch mit seiner Familie in einer Wohnung im Schulgebäude wohnen durfte, engagierte sich nicht nur in der Schule. Er war gleichzeitig Organist und Mitglied der Kirchenvertretung. Die Gründung des Esinger Jugendturnvereins, heute TuS Esingen, geschah auch auf seine Initiative hin. Auch den „Verein für freies Bildungswesen“, man könnte ihn als Vorläufer der heutigen Volkshochschule bezeichnen, rief er ins Leben.

 

Am 16.12.1920 wurde Johannes Schwennesen zum Rektor der Esinger Volksschule ernannt. Während seines Wirkens an der Schule machte sich J. Schwennesen durch seine, für damalige Verhältnisse, andere, fortgeschrittene Einstellung zur Pädagogik einen Namen.

Er sah Bildung als ein Gemeingut an, wandte sich gegen die autoritäre Erziehung und lehnte körperliche Züchtigung jeder Art ab. Er betonte aber die Wichtigkeit der Disziplin und der Erziehung zur Selbstständigkeit. Neben den „Stoffmassen“ waren für ihn der Kunst- und der Sportunterricht von großer Bedeutung.

Johannes Schwennesen leitete die Esinger Schule von 1906 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahr 1947. Insgesamt war er 50 Jahre lang an dieser Schule tätig.

 

 

 

Die Jahre nach Schwennesen

Weitere Rektoren/Rektorinnen an der Esinger Volksschule,

heute die Johannes-Schwennesen-Schule

1948 - 1952 Otto Amberger
1952 - 1967 Erich Becker
1967 - 1974 Robert Aschpurvis
1974 - 1998 Jürgen Jungclaussen
1998 - 2009 André Berg
2010 - 2015 Maria Leipold
ab 02/2016 Janina Wieduwilt 

 

Wegen großer Raumnot und weiter Schulwege wurde im Jahr 1956 in Tornesch die zentraler gelegene Fritz-Reuter-Schule erbaut. Erich Becker übernahm die Leitung beider Schulen. Seit dieser Zeit existierte der Name „Schule Tornesch-Esingen“; sie galt aber lange Zeit als Filiale der Fritz-Reuter-Schule. Nach dem Bau einer neuen Kirche im Ortszentrum von Tornesch wurde der Kirchensaal in Esingen umgestaltet zu einem Gymnastikraum.

 

 

Ab 1969 war im Schulgebäude zusätzlich die „Realschule im Aufbau“ untergebracht, die erst 1975 in die eigenen Räume an der Klaus-Groth-Straße umziehen sollte. Durch die auf zwölf Schulklassen angewachsene Realschule war ein Anbau, der sogenannte Neubau, nötig geworden, der 1971 fertig gestellt wurde.

 

Die Grundschule Tornesch-Esingen

Erst im Jahr 1974 mit der Ernennung des neuen Schulleiters Jürgen Jungclaussen wurde die Grundschule selbstständig und bekam den Namen „Grundschule Tornesch-Esingen“, den sie 32 Jahre lang trug.

Im Jahr 1990 konnte die neue Sporthalle auf dem Gelände des Schützenplatzes eingeweiht werden und die Turnzeit im Kirchensaal hatte ein Ende. Jürgen Jungclaussen war bis zum Eintritt in den Ruhestand 1998 Rektor der Grundschule Tornesch-Esingen, die durch den Anstieg der Einwohnerzahl Torneschs zu einer Größe von ca. 300 Schülern und Schülerinnen anwuchs.

 

Im Jahr 1998 übernahm André Berg die Schulleitung. Seit dieser Zeit hat sich die Schule stetig gewandelt. Im Schuljahr 2003/04 wurde die Verlässliche Grundschule eingeführt. Eltern engagieren sich vermehrt in Ausschüssen und Konferenzen, bieten zudem freiwillige Arbeitsgemeinschaften an und arbeiten maßgeblich an der Weiterentwicklung der Schule mit.
2004 und 2005 wurde die Schule kurz vor dem 100. Geburtstag umfangreich renoviert. Der ehemalige Kirchenraum/Gymnastikraum wurde wunderschön restauriert.

Im Jahr 2005 wurde die Schule einem Schul – TÜV (EVIT) unterzogen und konnte nicht nur gute Ergebnisse, sondern auch freundliche und gut ausgestattete Räumlichkeiten vorweisen.

 

Die Johannes- Schwennesen-Schule

Am 23.4.2006 beging die Schule den 100. Geburtstag mit einem Festakt und einer anschließenden Festwoche. Eine Umbenennung der Schule in „Johannes-Schwennesen-Schule“ war ein wesentlicher Bestandteil der Feierlichkeiten.

 

 

Im November 2009 verließ Herr Berg die Johannes-Schwennesen-Schule, um die Stelle eines Schulrates im Kreis Rendsburg-Eckernförde anzunehmen. In der Zeit bis zum Schuljahresende 2009/10 übernahm Frau Solveig Richter (Konrektorin) für ein Dreivierteljahr die Schulleitung kommissarisch, bis im Juli 2010 Frau Maria Leipold zur neuen Schulleiterin gewählt wurde.

Frau Leipold führte mit viel Herz die Schule weiter. Mit großem Engagement vieler Akteure, Schulträger, Eltern, Lehrkräfte, Service Agentur Ganztägig Lernen SH wurde die Johannes-Schwennesen-Schule zur Offenen Ganztagsschule.

Die Konrektorin Frau Richter ging 2014 in den Ruhestand und Frau Wieduwilt wurde ihre Nachfolgerin.

Im Sommer 2015 ging dann Frau Leipold in den Ruhestand. Nach einem halben Jahr kommissarischer Schulleitung wurde Frau Wieduwilt ab 1. Februar 2016 Schulleiterin.